Zwerggarnelen der Familie Atyidae sind weit mehr als nur nützliche Algenfresser. Mit ihrer enormen Farbvielfalt und ihrem faszinierenden Sozialverhalten haben sie sich zu den beliebtesten Bewohnern moderner Nano-Aquarien entwickelt. In unserem Zwerggarnelenshop finden Sie sorgsam selektierte Tiere aus stabiler Nachzucht.
Sie können verschiedene Farbvarianten problemlos gemeinsam halten. Für einen besonders dynamischen Blickfang empfehlen wir unsere Zwerggarnelen-Mix Varianten – ideal für abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften.
Die Pflege von Neocaridina-Garnelen ist unkompliziert. Sie benötigen lediglich ein gut strukturiertes Becken mit Moosen, Wurzeln und Steinen. Die Tiere fühlen sich bei einer Temperatur von 20 bis 26 °C und einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5 am wohlsten.
Zwerggarnelen sind gesellige Gruppentiere. Wir empfehlen einen Besatz von mindestens 10 bis 20 Tieren, damit sich die Garnelen sicher fühlen und ihr natürliches Verhalten zeigen. Sie lassen sich hervorragend mit friedlichen Fischen (z.B. Guppys) und Schnecken vergesellschaften, die als biologische Reinigungskräfte fungieren.
Bei artgerechter Fütterung (Garnelenfutter, Laub, Spirulina) und stabilen Wasserwerten stellen sich oft schnell Zuchterfolge ein. Schon bald können Sie die winzigen Larven bei ihren ersten Entdeckungstouren beobachten.
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Ein stabiles Ökosystem ist das Fundament für vitale Zwerggarnelen. Damit sich Ihre Tiere stressfrei entwickeln und erfolgreich vermehren können, müssen bestimmte biologische Parameter erfüllt sein. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Becken optimal für Neocaridina-Garnelen vorbereiten.
Jedes Nano-Aquarium benötigt eine Einlaufzeit von 4 bis 6 Wochen. In dieser Phase entwickelt sich ein stabiles Mikroklima (Nitrifikation). Da unsere Neocaridinas nicht in Osmosewasser, sondern in naturbelassenem Wasser gehalten werden, ist die Anpassung an regionales Leitungswasser meist unkompliziert.
| Temperatur | 20 – 26 °C |
| pH-Wert | 6,5 – 7,5 |
| Gesamthärte (GH) | ca. 4 – 8 dGH |
| Karbonathärte (KH) | ca. 0 – 6 dKH |
Sorgen Sie für eine dichte Bepflanzung sowie ausreichend Moos, Wurzelholz und Laub. Dies dient besonders Jungtieren als Schutzraum.
Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 10 bis 30 % hat sich als Faustregel bewährt. Wichtig ist die Beobachtung der Tiere: Ein stabiles Gleichgewicht ist wertvoller als starre Wechselintervalle.
Profi-Tipp: Halten Sie unbedingt Schnecken (z.B. Posthornschnecken) im Becken. Als biologische "Gesundheitspolizei" beseitigen sie Futterreste und abgestorbene Pflanzenteile, was die Wasserqualität massiv absichert.
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Das korrekte Einsetzen ist für das langfristige Wohlbefinden Ihrer Tiere entscheidend. Neben den passenden Wasserwerten ist die behutsame Akklimatisierung nach dem Transport der wichtigste Erfolgsfaktor. Hier erfahren Sie, wie Sie insbesondere Neocaridina-Arten stressfrei eingliedern.
Wir raten zu einer langsamen Anpassung der Wasserparameter über einen Zeitraum von 1 bis 2 Stunden:
1. Die Tropf-Methode (Profi-Tipp):
Mittels einer Tropfdüse oder eines dünnen Schlauchs lassen Sie ca. 2–4 Tropfen Aquarienwasser pro Sekunde in das Gefäß fließen. Dies ist die schonendste Variante.
2. Die Mischmethode:
Geben Sie manuell in kleinen Schritten alle 10–15 Minuten eine geringe Menge Aquarienwasser zum Transportwasser hinzu, bis sich das Volumen vervielfacht hat.
Verwenden Sie für den Transfer einen feinmaschigen Zwerggarnelenkescher, um das empfindliche Gewebe der Tiere nicht zu verletzen. Das Transportwasser sollte nicht in das Aquarium gelangen.
Hinweis zur Fütterung: Gönnen Sie den Tieren in den ersten 24–48 Stunden Ruhe. Starten Sie danach mit einer sehr geringen Dosierung unseres Hauptfutters.
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Für eine erfolgreiche Zucht und vitale Tiere ist ein ausgewogenes Zwerggarnelenfutter essentiell. Unser Futter ist speziell auf die Bedürfnisse von Wirbellosen abgestimmt und liefert alle notwendigen Proteine, Vitamine und Mineralien für einen stabilen Panzeraufbau und gesundes Wachstum.
In ihren natürlichen Habitaten in Ost- und Südostasien weiden Garnelen bevorzugt Biofilme auf Herbstlaub ab. Seemandelbaumblätter, Walnusslaub oder Wildkräuter bieten eine wertvolle Weidefläche für Mikroorganismen. Diese Kleinstlebewesen dienen besonders Junggarnelen (Larven) als lebensnotwendige Erstnahrung.
Weniger ist oft mehr: In gut eingefahrenen Nano-Aquarien (10–30 Liter) mit reichem Pflanzenwuchs finden 20–30 Tiere oft ausreichend Nahrung. Für gezielte Zuchterfolge empfehlen wir:
Um Fäulnisprozesse im Bodengrund zu vermeiden, ist unser Profi-Futterrohrset die ideale Lösung. Das transparente Rohr führt Sticks oder Granulat direkt in die Futterschale. Dies ermöglicht nicht nur eine präzise Futterkontrolle, sondern bietet Ihnen auch die beste Gelegenheit zur Beobachtung und zum Gesundheitscheck Ihrer Tiere.
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